Willkommem beim Irish Wolfhound Club e.V.
Willkommem beim Irish Wolfhound Club e.V.

Rassestandard

[english version below]

FÉDÉRATION CYNOLOGIQUE INERNATIONALE Sekrétariat Général: 13, Place Albert 1, B 6530 Thuin (Belg.) FCI Standard Nr. 160 / 30.08.2002 / D

Irischer Wolfshund (Irish Wolfhound)
Übersetzung: Frau Helma Quaritsch-Fricke, Dr. J.-M. Paschoud, Frau R. Binder – Gresly
Ursprung: Irland
Datum der Publikation des gültigen Original-Standards: 13.03.2001

Verwendung: Obschon die Irischen Wolfshunde zur Jagd auf Rotwild, insbesondere auf Hirsche, bis ins 17. Jahrhundert verwendet wurden, haben sie sich auch zur Ausrottung der Wölfe, welche vor der Urbarmachung der Wälder große Teile Europas heimsuchten, als sehr nützlich erwiesen.

 

Klassifikation FCI:
Gruppe 10 Windhunde
Sektion 2 Rauhaarige Windhunde
Ohne Arbeitsprüfung


Kurzer geschichtlicher Abriß: Wir wissen, daß die auf dem Kontinent ansässigen Kelten einen Windhund hielten, wahrscheinlich ein Nachkomme des erstmals auf ägyptischen Wandmalereien dargestellten Windhundes. Wie die kontinentalen Volksstämme waren die Kelten in Irland an der Zucht großer Windhunde interessiert. Diese großen irischen Windhunde mögen glatt- oder rauhhaarig gewesen sein, aber mit der Zeit herrschten wahrscheinlich wegen der klimatischen Verhältnisse in Irland die rauhhaarigen Hunde vor. Die erste schriftliche belegte Aussage über diese Hunde geht auf einen römischen Konsul im Jahre 391 n. Chr. zurück, doch diese Windhunde waren schon im ersten Jahrhundert n.Chr. in Irland ansässig; damals änderte Setanta den Namen der Rasse in Cu-Chulain (Culan-Hund). Erwähnenswert ist, daß im 1. Jahrhundert n.Chr. die Uiseneach auf ihrer Flucht nach Schottland 150 solcher Hunde mitnahmen. Zweifellos sind die irischen Windhunde am Ursprung der schottischen Hirschhunde beteiligt.


Ein Paar irischer Wolfshunde stellte vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert ein von den Königshäusern in Europa, Skandinavien und anderswo hochgeschätztes Geschenk dar. So kamen diese Hunde nach England, Spanien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Persien, Indien und Polen. Im 15. Jahrhundert war jede Grafschaft verpflichtet, 24 Wolfshunde zu halten, um die Herden der Bauern vor Wölfen zu schützen. Als unter Cromwell (1652) die Ausfuhr der Wolfshunde verboten wurde, half diese Maßnahme eine Zeit lang, ihren Bestand zu erhalten. Aber das zunehmende Verschwinden der Wölfe und die stete Nachfrage aus dem Ausland verminderte ihren Bestand fast bis zum Aussterben der Rasse gegen Ende des 17. Jahrhunderts.


Mit dem wachsenden Nationalismus in Irland im späten 19. Jahrhundert lebte auch das Interesse an dieser Rasse wieder auf. Der Irische Wolfshund wurde zum lebenden Symbol für die irische Kultur und die keltische Vergangenheit. Zu jener Zeit machte sich Capt. G.A.Graham, begeisterter Anhänger der Rasse, zielbewußt daran, einige der wenigen übriggebliebenen Hunde vom Wolfshund-Typ, die in Irland noch zu finden waren, für sich zu erwerben. Aus diesen erhielt er schließlich unter Verwendung von Deerhound-Blut sowie durch die gelegentliche Einkreuzung von Barsois und Deutschen Doggen einen über Generationen gefestigten Typ von Hunden, die schließlich als rechtmäßige Wiedergeburt der Rasse angesehen wurden. Auf seiner Ausstellung im April 1879 schrieb der irische Kennel Club eine gesonderte Klasse für Irische Wolfshunde aus, und 1885 wurde ein Klub für diese Rasse gegründet. Heute genießt der Irische Wolfshund wieder einen Teil des Ansehens, das er im Mittelalter hatte, und auch außerhalb Irlands werden Wolfshunde in recht großer Zahl gehalten und gezüchtet.

 

Allgemeines Erscheinungsbild: Der Irish Wolfshound soll nicht ganz so schwer und massig sein wie die deutsche Dogge, aber mehr als der Deerhound, dem er sonst im Gesamttyp ähneln soll. Er ist von beachtlicher Größe und imponierender Erscheinung, stark bemuskelt, kräftig und dennoch elegant gebaut, mit leichten und lebhaften Bewegungen; Kopf und Hals werden hoch getragen; die Rutenhaltung zeigt eine leichte Aufwärtsbiegung am Ende. Bemerkenswerte Größe einschließlich großer Schulterhöhe und entsprechender Körperlänge ist das anzustrebende Ziel, und es ist erwünscht, eine Rasse sicher zu festigen, bei der die Rüden durchschnittlich 81 – 86 cm messen und die notwendige Kraft, Aktivität,
Ausgewogenheit und Mut zeigen.

 

Verhalten / Charakter (Wesen):

"Zu Hause ein Schäfchen, aber ein Löwe auf der Jagd”

 

Kopf: Lang und horizontal, hoch getragen. Stirnknochen sehr leicht erhöht, mit einer sehr kleinen Vertiefung zwischen den Augen.
Oberkopf: Schädel: nicht zu breit
Gesichtsschädel:
Fang: lang und mäßig spitz
Kiefer / Zähne: Scherengebiß ideal, Zangengebiß erlaubt
Augen: dunkel
Ohren: kleine Rosenohren (greyhoundartig getragen)

 

Hals: ziemlich lang, sehr kräftig und muskulös, gut gebogen, ohne Wamme oder lose Kehlhaut.

 

Körper: Lang, gut aufgerippt
Rücken: eher lang als kurz
Lenden: leicht gewölbt
Kruppe: Große Breite zwischen den Hüfthöckern
Brust: sehr tief, mäßig breit. Vorbrust breit
Rippen: Gut gewölbt
Bauch: Gut aufgezogen

 

Rute: Lang, leicht gebogen, mäßig dick und gut behaart.

 

Gliedmaßen:
Vorderhand:
Schultern: gut bemuskelt, dem Brustkorb Breite gebend, schräg gelagert
Ellenbogen: Gut unterstellt, weder ein- noch ausgedreht
Unterarm: Gut bemuskelt, kräftige Knochen, ganz gerade

Hinterhand:
Oberschenkel: Lang und gut bemuskelt
Knie: Gut entwickelt
Unterschenkel: Gut bemuskelt, lang und kräftig
Sprunggelenk: Gut tiefgestellt, weder ein- noch ausgedreht

 

Pfoten: Mäßig groß und rund, weder ein- noch ausgedreht. Zehen gut aufgeknöchelt und eng aneinanderliegend; Krallen sehr
stark und gekrümmt.

 

Gangwerk: Bewegung frei und aktiv

 

Haarkleid: Haar: rauh und hart am Rumpf, Läufen und Kopf; besonders drahtig. Das Haar über den Augen und am
Unterkiefer besonders drahtig.
Farbe und Abzeichen: die anerkannten Farben sind grau, gestromt, rot, schwarz, reinweiß, rehbraun oder jede andere beim
Deerhound vorkommende Farbe.

 

Größe und Gewicht:
Mindestgröße:
Rüden: 79 cm
Hündinnen: 71 cm
Mindestgewicht:
Rüden: 54,5 kg
Hündinnen: 40,5 kg


Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen soll
¨ Zu leichter oder zu schwerer Kopf
¨ Zu hochgewölbter Stirnknochen
¨ Nasenschwamm andersfarbig als schwarz
¨ Lefzen von anderer Farbe als schwarz
¨ Sehr helle Augen, Augenlider rosa- oder leberfarben
¨ Große und flach am Kopf herabhängende Ohren
¨ Kurzer Hals; stark ausgebildete Wamme
¨ Rumpf zu kurz
¨ Rücken eingesunken (Sattelrücken) oder ganz gerader Rücken
¨ Brustkorb zu schmal oder zu breit
¨ Rute zu stark geringelt
¨ Verbogene Vorderläufe; weicher Vordermittelfuß
¨ Schwache Hinterhand, insgesamt Mangel an Bemuskelung
¨ Ein- oder ausgedrehte Pfoten
¨ Gespreizte Pfoten

 

N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

FÉDÉRATION CYNOLOGIQUE INERNATIONALE Sekrétariat Général: 13, Place Albert 1, B 6530 Thuin (Belg.) FCI Standard Nr. 160 / 02.04.2001 

COUNTRY OF ORIGIN: Ireland.

 

DATE OF PUBLICATION OF THE ORIGINAL VALID STANDARD: 13.03.2001.

 

UTILISATION: Up to the end of the17th century, Irish Wolfhounds were used for hunting wolves and deer in Ireland. They were also used for hunting the wolves that infested large areas of Europe before the forests were cleared.

 

CLASSIFICATION FCI: Group 10 (sighthounds) Section 2 (rough-coated sighthounds) Without working trial.

 

CLASSIFICATION IRELAND: Hound Group.

 

BRIEF HISTORICAL SUMMARY: We know the continental Celts kept a greyhound probably descended from the greyhound first depicted in Egyptian paintings. Like their continental cousins, the Irish Celts were interested in breeding large hounds. These large Irish hounds could have had smooth or rough coats, but in later times, the rough coat predominated possibly because of the Irish climate. The first written account of these dogs was by a Roman Consul 391 A.D. but they were already established in Ireland in the first century A.D. when Setanta changed his name to Cu-Chulainn (the hound of Culann). Mention is made of the Uisneach (1st century) taking 150 hounds with them in their flight to Scotland. Irish hounds undoubtedly formed the basis of the Scottish Deerhound. Pairs of Irish hounds were prized as gifts by the Royal houses of Europe, Scandinavia and elsewhere from the Middle ages to the 17th century. They were sent to England, Spain, France, Sweden, Denmark, Persia, India and Poland. In the15th century each county in Ireland was required to keep 24 wolfdogs to protect farmers' flocks from the ravages of wolves. The Cromwellian prohibition (1652) on the export of Wolfhounds helped preserve their number for a time but the gradual disappearance of the wolf and continued demand abroad reduced their numbers almost to the point of extinction by the end of the 17th century. The revival of interest in the breed accompanied the growth of Irish nationalism in the late 19th century. The Irish Wolfhound became a living symbol of Irish culture and of the Celtic past. At this time, one determined enthusiast, Capt. G A Graham, set about obtaining some of the few remaining hounds of the Wolfhound type that could still be found in Ireland, and with the use of Deerhound blood and the occasional outcross of Borzoi and Great Dane, he eventually achieved a type of dog that bred true in every generation. The results were ultimately accepted as a legitimate revival of the breed. The Irish Kennel Club scheduled a class for Irish Wolfhounds at their show in April 1879, and a club was formed in 1885. The Irish Wolfhound now enjoys once again something of the reputation that it had in the Middle Ages. Wolfhounds are now owned and bred in fairly large numbers outside of Ireland.

 

GENERAL APPEARANCE: The Irish Wolfhound should not be quite so heavy or massive as the Great Dane, but more so than the Deerhound, which in general type he should otherwise resemble. Of great size and commanding appearance, very muscular, strongly though gracefully built, movements easy and active; head and neck carried high; the tail carried with an upward sweep with a slight curve towards the extremity. Great size, including height at shoulder and proportionate length of body, is the desideratum to be aimed at, and it is desired to firmly establish a race (that shall average 32 inches (81cm) to 34 inches (86cm) in dogs) showing the requisite power, activity, courage and symmetry.

 

BEHAVIOUR AND TEMPERAMENT: "Lambs at home, lions in the chase".

 

PHYSICAL CHARACTERISTICS:

HEAD: Long and level, carried high; the frontal bones of the forehead very slightly raised and very little indentation between the eyes.

 

CRANIAL REGION: Skull: Not too broad

 

FACIAL REGION:
Muzzle: Long and moderately pointed.
Teeth: Scissor bite ideal, level acceptable.
Eyes: Dark.
Ears: Small Rose Ears (Greyhound like in carriage).

 

NECK: Rather long, very strong and muscular, well arched, without dewlap or loose skin about the throat.

 

BODY: Long, well ribbed up.
Back: Rather long than short.
Loins: Slightly arched.
Croup: Great breadth across hips.
Chest: Very deep, moderately broad, breast wide.
Ribs : Well sprung.
Belly: Well drawn up.

TAIL: Long and slightly curved, of moderate thickness, and well covered with hair.

 

LIMBS:

FOREQUARTERS:
Shoulders: Muscular, giving breadth of chest, set sloping.
Elbows: Well under, neither turned inwards nor outwards.
Forearm: Muscular, heavily boned, quite straight.

HINDQUARTERS:
Thighs: Long and muscular.
Stifle: Nicely bent.
Second thigh: Well muscled, long and strong.
Hocks: Well let down and turning neither in nor out.

FEET: Moderately large and round, neither turned inward nor outwards. 
Toes: Well arched and closed.
Nails: Very strong and curved.

 

GAIT / MOVEMENT:
Movements easy and active.

 

COAT: HAIR: Rough and hard on body, legs and head; especially wiry. Hair over eyes and beard especially wiry.

 

COLOUR AND MARKINGS:
The recognised colours are grey, brindle, red, black, pure white, fawn or any colour that appears in the Deerhound.

 

SIZE: (Height & Weight)
Desired height: averaging 32 inches (81cm) to 34 inches (86cm) in dogs.
Minimum height: Dogs 31 inches (79cm).
Minimum weight: Dogs 120 pounds (54.5kg).
Minimum height: Bitches 28 inches (71cm).
Minimum weight: Bitches 90 pounds (40.5 kg).

 

FAULTS:
Any departure from the foregoing points should be considered a fault and the seriousness with which the fault should be regarded should be in exact proportion to its degree.
· Too light or too heavy a head.
· Too highly arched frontal bone.
· Crooked forelegs, weak pasterns.
· Weak hindquarters and a general want of muscle.
· Too short in body.
· Back sunken or hollow or quite straight.
· Large ears and hanging flat to the face.
· Twisted feet.
· Spreading toes.
· Short neck; full dewlap.
· Chest too narrow or too broad.
· Tail excessively curled.
· Nose of any colour other than black.
· Lips of any colour other than black.
· Very light eyes. Pink or liver coloured eyelids.

 

NOTE: Male animals should have two apparently normal testicles fully descended into the scrotum.

 

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