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27.
April 2008, "4. Kriegslager zu Lich" |
Bilder/pictures: U. Habel, F. Weuffen, V. Hiep, M. Kuhless, Bericht/report: F. Weuffen |
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Seydt gegrüßt liebe Irish Wolfhounds mit Euren Knappen und Weibern. |
wir möchten Euch berichten von unserem Ausflug nach Lich, genauer gesagt vom dortigen Mittelaltermarkt am 27.April 2008. So soll's geschehen. |
Kaum hatte die Morgensonne die Nacht verdrängt hieß es Frühstücken, um sich klarzumachen für unseren Ausflug zurück ins Mittelalter.
Das Frühstück eines Irish Wolfhound dauert ca. 15 Minuten, die sich aus 30 Sekunden reiner Nahrungszunahme und noch weiteren 14 ½ Minuten unserer mitleidiger Blicke zusammensetzt….schließlich sind wir Wolfhounds grundsätzlich fast alle am verhungern.
So ein Mittelaltermarkt verlangt schon nach einer entsprechenden Gewandung ….unser zeitloses Fell im klassischen grau gestromt erschien uns absolut angemessen. Unsere Freunde in creme, schwarz und diverser Mixe hieraus rundeten das Bild ab und so konnte es schließlich losgehen. |
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Aus Nord, Ost, Süd und West kamen wir daher und trafen uns gegen Mittag zum Feste in Lich.
Die wärmende Sonne war eher was für Menschenleut und so gar nicht Wolfshound-like. Wir beschränkten daher zunächst unsere Aktivitäten auf ´s Ausruhen, Eimer leer süffeln und etwas Öffentlichkeitsarbeit durch Fotomodeln und dem sinnigen Beiwohnen bei der Beantwortung der vielen Besucherfragen durch unsere Menschenfreunde. |
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Die staunenden Aaahs und Ooohs, wenn wir erscheinen sind uns ja nicht fremd - doch ein Auftreten von fast 20 Wölfen im Rahmen eines solchen Spektakels ist auch für uns nicht alltäglich. Noch was: Die Mystik-Mittelaltermusik der drei jungen Recken war wirklich vom Feinsten, wenn gleich auch fürs Wolfshundohr gaaaaaaaanz schön laut.
So schweifte so mancher von uns Wolfshounds bei diesen Klängen noch mal gedanklich ab und träumte von seinen keltischen Wurzeln, von der Wolfs-und Bärenjagd für die er seine Bestimmung fand, er träumte von seiner Zeit im britischen Adel und er träumte davon das die erst einmal angebissene Frikadelle vom Teller seines Besitzers herunterfällt…….. |
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Doch nun aufgewacht und klar gemacht für einen kleinen gemeinsamen Aufmarsch durch die bezaubernde Innenstadt Lichs.
Wieder begleitet von so manchem „guck mal sind die riesig, boah einfach gigantisch“ mussten sich unsere Menschenfreunde wieder den Fragen der staunenden Menge stellen:“ob wir Riesenschnauzer wären, wie viel wir denn fressen würden und ob wir denn viel Platz und Auslauf brauchen…..“
Als die letzte große Nase prüfend an eine ungesicherte Eiscremtüte gestupst wurde, der Uli seinen letzten IWC-Flyer verteilt hatte und die Töne des Dudelsacks verstummten ging es dem gemütlichen Ausklang entgegen.
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Wir hatten unseren Auftrag erfüllt. Ein schöner aufregender Tag neigte sich dem Ende und wir Hounds waren uns einig: Captain Graham wäre stolz auf uns gewesen!
Bis zum nächsten Mal und „Gehabt Euch wohl“
Eure Irish Wolfhounds
Gedankt sei hier noch allen, die mit uns diesen schönen Tag möglich gemacht und mit uns verbracht haben! |
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